[Anzeige] Mandeln & Gewichts-Management – Ernährungsmythen um Mandeln widerlegt

Mandel als Snack

Mandeln und Nüsse im Allgemeinen gelten in vielen Köpfen als zu fett- und kalorienreich. Deswegen werden sie von einigen gemieden, wenn es ums Abnehmen geht. Dann werden sie nur sparsam oder gar nicht in die tägliche Ernährung eingebaut. Mandeln & Gewichts-Management – Ernährungsmythen um Mandeln widerlegt.

Dieser Blogbeitrag soll die häufigsten Ernährungsmythen rund um Mandeln aufdecken, dir spannendes Ernährungswissen anhand von belegten Studien liefern und dir zeigen, wie du den leckeren Snack einfach im Alltag integrieren kannst.

Hast du Lust, mehr zu erfahren, warum die Mandel sogar beim Gewichts-Management helfen kann? Dann lies unbedingt meinen Blogartikel: Mandeln und Gewichts-Management weiter und lass uns mit Mythen aufräumen.

Mythos 1: Mandeln haben zu viele Kalorien

Beim Thema: Mandeln und Gewichts-Mangement für mich der häufigste Mythos rund um Mandeln und im Allgemeinen Nüsse, dass sie zu viele Kalorien enthalten. Aber stimmt das wirklich? Lasst uns einen Blick darauf werfen und herausfinden, ob Mandeln ein geeignetes Lebensmittel sind, wenn man Abnehmen möchte.

Mandeln und Gewichts-Management: Wie viele Kalorien stecken in Mandeln

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Handvoll Nüsse pro Tag zu sich zu nehmen. Im Bezug auf Mandeln sprechen wir von 30g bzw. um die 23 Mandeln. Dabei kommen wir auf ca. 175 Kalorien. Das verblüffende jedoch: Eine Studie1  zeigte, dass die Kalorienmenge von der Verzehrform abhängig ist. Egal ob geröstete oder ungeröstete Mandeln, verzehrt als ganze Mandel wiesen sie bis zu 25% weniger Kalorien auf.

Eine weitere Studie2 zeigte, dass ein Vormittagssnack von 42g Mandeln im Vergleich zu keinem Snack, dazu beitrug, den Appetit zu kontrollieren und die Kalorienzufuhr für die Studienteilnehmer beim Mittag- und Abendessen zu reduzieren

Kalorienreich = ungesund?

Diese einfache Gleichung geht nicht auf. Vor allem nicht, wenn es ums Abnehmen geht. Wir sollten ein Lebensmittel immer im Ganzen betrachten und die Kalorien ins Verhältnis setzen zu den Nährstoffen, die uns ein Lebensmittel liefert.

Dabei kann die Mandel besonders Punkten. Mandeln enthalten viele essentielle, heißt lebensnotwendige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Vitamin E.

Sie liefern gesunde Fettsäuren, Ballaststoffe und enthalten zudem pflanzliches Protein.

Mythos 2: Mandeln haben zu viel Fett

Mandeln haben zu viel Fett das ist ein Mythos

„Mandeln enthalten sehr viel Fett habe ich gesehen, ich meide zur Zeit fettreiche Lebensmittel, um besser Abzunehmen“ – habe ich bereits während meiner Beratungen gehört.  Enthalten Mandeln wirklich zu viel Fett und sollte man sie deswegen meiden?

Nicht die Menge, sondern die Fettqualität ist entscheidend

Ja, Mandeln enthalten, wie alle Nüsse, Fett. Eine Handvoll Mandeln von 30g liefert 15g Fett. Das könnte auf den ersten Blick abschrecken. Aber auch hier gilt: nicht die Menge ist entscheidend, sondern die Fettqualität besser gesagt die Qualität der enthaltenen Fettsäuren. Fette bestehen aus Fettsäuren und hier kommen die Unterschiede ins Spiel. Man unterscheidet zwischen gesättigten Fettsäuren, welche als „schlechtere“ Fettsäuren eingestuft werden und den ungesättigten Fettsäuren, die als die „gesünderen“ Fettsäuren gelten.

Die 15g Fett der Mandel bestehen aus 14g ungesättigten Fettsäuren, also die guten, gesunden Fette. Ich denke diese Zusammensetzung macht die Mandel besonders wertvoll.

Gesundheitlicher Nutzen von ungesättigten Fettsäuren

30g Mandeln enthalten 14g ungesättigte Fettsäuren. Dieser hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung kann zur Senkung des LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins beitragen. Ebenso kann ein hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren zu einem Anstieg des LDL-Cholesterins beitragen. Die Qualität des Fettes ist also entscheidend, nicht in erster Linie, wie viel ein Lebensmittel davon enthält.

Ein weiterer Pluspunkt ist die in Mandeln enthaltene mehrfach ungesättigte Fettsäure Linolsäure, die zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutcholesterinspiegels beiträgt, welcher zur Herzgesundheit beitragen kann. Dieser Effekt wurde bei einer täglichen Einnahme von 10g Linolsäure erreicht. Mandeln liefern 12g Linolsäure pro 100g.

Mythos 3: Mandeln passen nur zu Weihnachten

Mandeln machen sich wirklich hervorragend in Weihnachtsplätzchen und Kuchen. Aber das ist noch lange nicht alles. Die Mandel bekommen wir heutzutage in unterschiedlichster Form und du kannst sie perfekt in deinen Alltag integrieren.

Mandel als Snack

Das ist tatsächlich meine liebste Variante, denn sie ist so herrlich unkompliziert. Nimm dir eine kleine Dose zur Hand, wiege einmalig deine 30g Mandeln ab oder zähle 23 Stück und mache dir eine Markierung mit einem Stift auf deine Dose. So weißt du immer, wie groß deine perfekte Portion ist und hast deinen Snack super praktisch griffbereit.

Mandeln zum Kochen

Da habe ich einen absolut einfachen Tipp für die leckerste Soße, die es gibt. Einfach Kokosmilch in einem Topf erhitzen und dazu 1 EL Mandelmus geben und 1 TL rote Currypaste. Absolut genial zu allen asiatischen Gerichten und sowas von unkompliziert.

Mandel aufs Brot

Auch das ist eine tolle Alternative zu anderem süßen Belag. Ein leckeres Mandelmus. Das bekommst du mittlerweile in den meisten Supermärkten aber auch es selbst herzustellen ist kein Problem.

Na, konnte ich dich für die Mandel begeistern? Den Zusammenhang zwischen Mandeln und Gewichts-Management? Hast du Lust bekommen, mehr Mandeln in deinen Ernährungsalltag einzubauen? Dann lass dich von weiteren Rezepten und Infos inspirieren: https://www.almonds.de/why-almonds/recipes-and-trends/recipes 

Quellen:

1 Gebauer SK, Novotny JA, Bornhorst GM und Baer DJ. Food processing and structure impact the metabolizable energy of almonds. Food & Function. 2016;7(10):4231-4238.

2 Hull S, Re R, Chambers L, Echaniz A, Wickham SJ. A mid-morning snack generates satiety and appropriate adjustment of subsequent food intake in healthy women. Eur J of Nutr 2014; DOI 10.1007/s00394-014-0759-z