Wie gut sind vegane Fleischalternativen zum Abnehmen

Die vegane und vegetarische Ernährung ist am Boomen wie noch nie. In jedem Supermarkt kann man Regale voll mit diesen Produkten finden. Von vegetarischen Grillwürstchen über die vegane Salami und die vegetarische Leberwurst bis hin zu den veganen Fischstäbchen und Burger-Patties. Oft gehen wir davon aus unserem Körper etwas Gutes und uns gesünder zu ernähren, indem wir auf diese Alternativen zurückgreifen. Aber ist das wirklich so? Wie gut sind vegane Fleischalternativen zum Abnehmen?

In diesem Blogbeitrag erfährst du, ob Fleischalternativen wirklich gesünder sind als herkömmliches Fleisch und wie gut diese Produkte beim Abnehmen sind.

Was steckt in veganen Produkten?

Von vegane Produkten gibt es seit einigen Jahren ein immer größer werdendes Angebot. Doch was steckt eigentlich hinter veganer Wurst oder einem veganen Burgerpattie?

In veganen Produkten stecken, wie der Name schon sagt, keinerlei tierische Erzeugnisse. Diese Produkte sind rein pflanzlich. Nicht schlecht, oder?

Wenn man doch einen genaueren Blick auf die Zutatenliste solcher Fleischalternativen wirft, sind diese jedoch meist länger als die Zutatenliste des tierischen Produkts. Dies liegt daran, dass die Fleischalternativen das tierische Produkt meist imitieren wollen, also dass es an die Konsistenz sowie an den Geschmack des Originalprodukts herankommen soll.

Was steckt in veganen Produkten

Nehmen wir uns als Beispiel ein Burgerpattie. Das tierische Produkt, also das Rinderpattie, besteht meist aus Rinderhackfleisch und eventuell noch Gewürzen. Ein veganes Pattie hingeben besteht meist aus Erbsen- oder Sojaprotein, Zusatzstoffen, Aromen und muss oft zusätzlich noch hoch verarbeitet werden. Wie gut sind vegane Fleischalternativen zum Abnehmen? Also vegan heißt nicht automatisch gesünder oder natürlicher als ein tierisches Produkt.

Worauf sollte ich bei veganem Fleischersatz achten?

Eine riesige Bandbreite an Auswahl aber auf was sollte man achten beim Kauf von veganem Fleischersatz. Aber wie gut sind diese veganen Fleischalternativen zum Abnehmen?

Wie immer gilt: Zutatenliste Checken! Werfe einen Blick auf die Zutatenliste. Ist die Zutatenliste sehr lange und es sind Wörter darin, die du noch nie in deinem Leben gehört hast, dann lieber die Finger weg. Unnötige Zusatzstoffe kannst du dir in der Regel sparen. Achte auch bei der Zutatenliste auf die Reihenfolge der Zutaten- steht das Sonnenblumenöl an erster Stelle kannst du davon ausgehen, das große Mengen davon in deinem Produkt enthalten sind. Außerdem bedeutet Öl viele Kalorien, was dein Produkt zu einer Kalorienbombe gestalten kann und zum Abnehmen nicht wirklich hilfreich ist. Das ist tatsächlich sehr oft bei veganem Käse der Fall. Die Grundzutat ist dann meistens Mandel-, Kokos- oder Palmöl und das wird dann mit Aromen und Co. versehen, bis es einem Käse gleicht.

Worauf sollte man bei veganen Produkten achten?

Verarbeitungsgrad: Wie schon erwähnt ist der Verarbeitungsgrad bei veganen Fleischalternativen meist ein höher, da die Konsistenz und der Geschmack meist an das herkömmliche Fleisch herankommen soll. Hochverarbeitete Produkte und deren Inhaltsstoffe können uns dazu verleiten, mehr zu essen, was beim Abnehmen auch nicht gerade von Vorteil ist. Gerade die vielen Aromen und das großzügig eingesetzte Salz machen Lust auf mehr.

Preis: Vergleicht man vegane Alternativen mit dem standard Discounterfleisch, ist der Preis einer veganen Alternative meist höher als das Fleisch. Jedoch würde ich dir bei deinem Fleischkauf immer raten Qualität statt Quantität. Kauft man qualitativ hochwertiges Fleisch in Bioqualität und vegane Fleischalternativen, sind hier die Preisspannen relativ ähnlich, wenn nicht sogar das Fleisch etwas teurer kommt. Also Preislich steht sich gutes Fleisch und gute vegane Produkte in nichts nach.

Nachhaltigkeit: Beim Thema Nachhaltigkeit haben die veganen Alternativen im Gegensatz zum Fleisch die Nase definitv vorne. Aber auch hier kann man noch auf die Regionalität der Produkte achten, denn wer braucht denn ein Soja- oder Jackfreuit-Burger, wenn es auch ein Grünkern-Pattie gibt, das man sogar super selbst herstellen kann. Also auch beim Thema Nachhaltigkeit heißt vegan nicht immer gleich ultra umweltschonend, auch hier können wir noch ein wenig auf die Inhaltsstoffe achten.

Brauche ich Fleischalternativen um abzunehmen

Brauche ich vegane Fleischalternativen um abzunehmen?

Die Antwort ist ganz einfach und lautet nein. Du brauchst keine veganen Alterativen, um abzunehmen und sie sind auch nicht unbedingt gesünder als herkömmliches Fleisch. Aber die Dosis macht das Gift.

Sie sind eine gute Alternative, wenn es dir schwerfällt, auf Fleisch zu verzichten oder es zu reduzieren und du trotzdem etwas weniger Fleisch konsumieren willst. Oder wenn du generell ab und zu einen fleischfreien Tag einlegen willst. Außerdem sind die Fleischalternativen oft eine gute Proteinquelle, genauso wie herkömmliches Fleisch. Es gibt jedoch auch zahlreiche pflanzliche unverarbeitete Produkte, über die du deinen täglichen Proteinbedarf decken kannst und sie ebenso als Alternative zu Fleisch verwenden kannst.

Welche Produkte helfen meinen pflanzlichen Eiweißbedarf zu decken?

Wie schon erwähnt gibt es super viele Lebensmittel, um deinen pflanzlichen Eiweißbedarf zu decken, die nicht zu unterschätzen sind. Lieferanten dafür sind z. B. Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte wie Lupinen, Sojabohnen, Linsen, Kichererbsen und Erbsen. Diese kannst du auch super verarbeiten als Eintopf in der Lasagne oder als Burgerpattie.

Aber auch Nüsse, Samen und Kerne sind eine super Proteinquelle.

Pflanzliche Eiweißquellen

Als kleiner Tipp kaufst du diese Lebensmittel unverarbeitet und verarbeitest diese selbst weiter kannst du dir easy Geld sparen. Denn im Gegensatz zu den fertigen veganen Fleischalternativen bekommst du diese Lebensmittel schon zu einem Bruchteil von deren Preis.

Auch hier beim Eiweiß gilt Qualität statt Quantität. Es hat einen größeren Wert, die richtige Menge an einem qualitativ hochwertigen Eiweiß aufzunehmen, als riesige Berge an Fleisch, veganen Fleischalternativen oder Linsen in dich hinein zu zwängen.

Der Punkt hier ist die biologische Wertigkeit. Die biologische Wertigkeit gibt an, wie gut das aufgenommene Eiweiß in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden kann. Die gezielte Kombination von verschiedenen Proteinquellen spielt hier eine wichtige Rolle. Pflanzliche Proteinquellen lassen sich gut Kombinieren und somit ist es auch für Vegetarier und Veganer möglich, sich ausreichend mit biologisch hochwertigem Eiweiß zu versorgen. Eine geeignete Kombinationsmöglichkeit wäre hier z. B. Bohnen und Mais.

Du möchtest noch mehr über dieses Thema erfahren? Dann lausche doch mal in den Podcast mit mir rein:

Von Hafermilch bis Lupinensteak – wie gut isst man ohne Fleisch“

zusammen mit einer Dame von Stiftung Warentest sowie dem Bzfe gehen wir den veganen Alternativen auf die Spur.

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